08.05.2026
Kreis Warendorf. Die Kreisjägerschaft Warendorf ist eine starke Gemeinschaft. Bei der jüngsten Generalversammlung in der Festhalle Everswinkel zeigte sich einmal mehr, dass es keiner politischen Schwergewichte bedarf – wenngleich mit der LJV-Präsidentin eine ranghohe Jägerin als Rednerin eingeladen worden war – um die „Hall of Horrido“ bzw. die „Jagdzentrale des Kreises“, wie Sebastian Seidel scherzhaft bemerkte, zu füllen. Der Bürgermeister von Everswinkel lobte die Jagd als „gelebten Tier-, Natur- und Artenschutz“. Er bedankte sich ebenso für das Engagement der Jäger wie Landrat Dr. Olaf Gericke, der die gute und intensive Zusammenarbeit mit der Kreisjägerschaft nicht nur beim W-Land-Projekt hervorhob. Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Josef Roxel, spielte den Ball gern zurück, dankte seinerseits für die gute Kooperation mit allen Behörden. Dass die Kreisjägerschaft eine starke Gemeinschaft ist, bewiesen nicht nur die vielen Besucher und Ehrengäste, sondern auch die Zahlen, die der KJS-Vorsitzende in seinem Bericht präsentierte: So gehören der Kreisjägerschaft, der 19 Hegeringe mit 430 Revieren angeschlossen sind, derzeit ca. 2700 Mitglieder an. Angesichts 3700 Jagdscheininhabern im Kreis könne die Mitgliederzahl in der KJS nach Meinung Roxels durchaus noch gesteigert werden. Schließlich machen die Kreis- und Landesjägerschaft sowie der deutsche Jagdverband die Arbeit für alle Jäger. „Es sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein, Mitglied in diesem guten Verband zu sein“, warb Roxel gerade auch mit Blick auf die frisch gebackenen Jungjäger, die im Verlauf des Abends noch ihre Jägerbriefe zur bestandenen Prüfung erhalten sollten. Wie Josef Roxel weiter sagte, brauche die Jagd eine starke jagdpolitische Interessenvertretung und da zähle jedes einzelne Mitglied. Im Anschluss ging er auf die zahlreichen Maßnahmen im Tier-, Natur- und Artenschutz seitens der Jägerschaft ein: Das um weitere drei Jahre verlängerte Prestige- und Vorzeigeprojekt W-Land, habe in vielen Revieren die Lebensbedingungen für Bodenbrüter und Niederwildarten verbessert sowie zahlreiche Nachahmer in benachbarten Kreisjägerschaften gefunden.


Kreis Warendorf. Die Kreisjägerschaft Warendorf ist eine starke Gemeinschaft. Bei der jüngsten Generalversammlung in der Festhalle Everswinkel zeigte sich einmal mehr, dass es keiner politischen Schwergewichte bedarf – wenngleich mit der LJV-Präsidentin eine ranghohe Jägerin als Rednerin eingeladen worden war – um die „Hall of Horrido“ bzw. die „Jagdzentrale des Kreises“, wie Sebastian Seidel scherzhaft bemerkte, zu füllen. Der Bürgermeister von Everswinkel lobte die Jagd als „gelebten Tier-, Natur- und Artenschutz“. Er bedankte sich ebenso für das Engagement der Jäger wie Landrat Dr. Olaf Gericke, der die gute und intensive Zusammenarbeit mit der Kreisjägerschaft nicht nur beim W-Land-Projekt hervorhob. Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Josef Roxel, spielte den Ball gern zurück, dankte seinerseits für die gute Kooperation mit allen Behörden. Dass die Kreisjägerschaft eine starke Gemeinschaft ist, bewiesen nicht nur die vielen Besucher und Ehrengäste, sondern auch die Zahlen, die der KJS-Vorsitzende in seinem Bericht präsentierte: So gehören der Kreisjägerschaft, der 19 Hegeringe mit 430 Revieren angeschlossen sind, derzeit ca. 2700 Mitglieder an. Angesichts 3700 Jagdscheininhabern im Kreis könne die Mitgliederzahl in der KJS nach Meinung Roxels durchaus noch gesteigert werden. Schließlich machen die Kreis- und Landesjägerschaft sowie der deutsche Jagdverband die Arbeit für alle Jäger. „Es sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein, Mitglied in diesem guten Verband zu sein“, warb Roxel gerade auch mit Blick auf die frisch gebackenen Jungjäger, die im Verlauf des Abends noch ihre Jägerbriefe zur bestandenen Prüfung erhalten sollten. Wie Josef Roxel weiter sagte, brauche die Jagd eine starke jagdpolitische Interessenvertretung und da zähle jedes einzelne Mitglied. Im Anschluss ging er auf die zahlreichen Maßnahmen im Tier-, Natur- und Artenschutz seitens der Jägerschaft ein: Das um weitere drei Jahre verlängerte Prestige- und Vorzeigeprojekt W-Land, habe in vielen Revieren die Lebensbedingungen für Bodenbrüter und Niederwildarten verbessert sowie zahlreiche Nachahmer in benachbarten Kreisjägerschaften gefunden.
Um das Risiko des Seuchenausbruchs zu minimieren und zu verhindern, dass es ins Münsterland hineingetragen werde, sollten so viele Wildschweine wie möglich erlegt werden. Zum Abschluss der Versammlung präsentierte Frank Roeles, Leiter der durch die Jägerschaft getragenen Feldhuhnstation Niedersachsen, den Besuchern, wie Rebhühner erfolgreich wieder angesiedelt werden können. Als erste Voraussetzung dafür nannte er die Lebensraumgestaltung mit weniger Ordnung, mehr Randstrukturen, mehrjährige und strukturreiche Blühflächen und nicht zuletzt ein funktionierendes Prädationsmanagement. Wie Markus Degener, stellvertretetender KJS-Vorsitzender es einst so treffend formulierte: „Erst kommt nicht gefressen werden, dann schöner wohnen.“





